Schneeverwehungen blockiert Straße von Heikendorf nach Schönkirchen.

Am Wochenende 9./10. Januar 2010 ist es aufgrund der extremen Witterungslage durch Schneeverwehungen und Straßenglätte
teilweise zu erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr gekommen. Zahlreiche Kreis- und Landesstraßen waren nicht passierbar.
Aber aufgrund der Vorhersehbarkeit und der Tatsache, dass sich die Verkehrsteilnehmer an die Empfehlungen gehalten haben, ihre Fahrten
auf das Nötigste zu beschränken, ist es nicht zu erhöhten Verkehrsunfallzahlen gekommen. In der Nacht bis in die Morgenstunden
kam es landesweit zu 50 Unfällen leichterer Art. Im Laufe des Sonntags zählte die Polizei 60 überwiegend leichte Unfälle. In
Dithmarschen kam es dabei jedoch zu 2 Schwer- und 1 Leichtverletzten. Schwerpunkt der Behinderungen war der südöstliche Landesbereich.
Im Laufe des Sonntags haben Wind und Schneefall nachgelassen, so dass sich die Situation etwas entspannt hat.

Auch in Heikendorf wurde die Feuerwehr nicht verschont. Nachdem am Samstag morgen ein PKW auf der Zufahrt der B502 Heikendorf Nord in den Graben gerutscht war, ging es am nachmittag weiter mit mehreren Fahrzeugen im Ortsgebiet. Diese Fahrzeuge konnten befreit werden. Um 22 Uhr steckte erneut ein PKW in einer Schneewehe auf der Zufahrt Heikendorf Nord fest. Bei Eintreffen der Feuerwehr war bereits ein Räumfahrzeug des Amtsbetriebshofes vor Ort und der PKW frei. Die Gefahrenstelle wurde abgesichert, bis die Schneewehen vom Räumfahrzeug beseitigt waren, da die Schneewehen über die komplette Fahrbahn gingen.

Um 3.20 Uhr am Sonntag morgen wurde der Ortswehrführer Altheikendorf informiert. 2 PKW´s steckten auf der Straße zwischen Schönkirchen und Heikendorf fest. Zu diesem Zeitpunkt war die Straße noch bis Höhe Dinghorst befahrbar und die PKW´s wurden befreit.
Mittlerweile war es 5 Uhr und die Einsätze wurden von der Leitstelle Mitte stündlich ins Haus der Sicherheit weitergemeldet. Bis zu den Mittagstunden wurden weitere 16 PKW´s befreit. Hauptsächlich auf der Straße Richtung Schönkirchen, Lehmkamp und Tobringer, sowie auf den Zufahrten der B502 Heikendorf Nord und Süd. Da in allen Fällen die Fahrzeuge mit Hilfe des Tanklöschfahrzeuges herausgezogen wurden, konnte mit geringen Personalaufwand viel bewegt werden. Drei bis sechs Kameraden waren im Durchschnitt pro Einsatz beteiligt.

Straßensperrungen:
Die Straße von Heikendorf über Schrevenborn nach Schönkirchen war unpassierbar, genauso wie der Lehmkamp und der Tobringer war nur noch einseitig befahrbar.























Fotos: (jb)