Pressemitteilung: Brand in Mehrfamilienhaus



Kiel / Heikendorf (ots) - Mittwochmorgen ist in einem Wohnhaus in
Heikendorf ein Feuer ausgebrochen. Polizei und Feuerwehr evakuierten
neun Wohneinheiten, eine 66-jährige Frau kam mit einer
Rauchvergiftung in ein Krankenhaus.

Um 04.32 Uhr meldete ein Anwohner des Möltenorter Weges einen
Brand im Mehrfamilienhaus der Nummer 51.

Als die Einsatzkräfte nur wenig später den Ort erreichten, stand
die betroffene Wohnung unter dem Dach bereits voll in Flammen.
Während einige Bewohner des Gebäudes bereits ins Freie geflüchtet
waren, sollte sich im obersten Geschoss noch eine um Hilfe rufende
Person befinden. Diese sowie weitere drei Mieter konnten von der
Feuerwehr über eine Drehleiter geborgen werden. Eine 66-jährige
Gerettete kam mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Gegen 7 Uhr hatten die Freiwilligen Feuerwehren Alt- und
Neuheikendorf, Schrevenborn und Laboe auch das letzte Brandnest
erstickt. Bis dahin fanden die Evakuierten der insgesamt neun
Wohneinheiten im Heikendorfer Rathaus Unterschlupf. Allerdings werden
sie auch vorerst ihre Heime nicht beziehen können, denn neben der
brandbetroffenen Wohnung sind auch die übrigen Parteien durch die
Folgen des Feuers und der Löscharbeiten unbewohnbar geworden.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler kann eine
Brandstiftung ausgeschlossen werden, ursächlich für das Feuer dürfte
ein elektrotechnischer Defekt im Wohnzimmer der Dachgeschosswohnung
gewesen sein. Zur Gesamtschadenshöhe können derzeit noch keine
Angaben gemacht werden.

Quelle: www.presseportal.de



Zusatzinfos:

Die angeforderte Drehleiter aus Laboe konnte eine Person aus dem 2. Obergeschoß retten. Ein weiterer Bewohner wurde über eine Steckleiter in Sicherheit gebracht. Die restlichen 7 Personen konnten sich selbst durch das Treppenhaus ins Freie retten.

Zum Schluß konnte die Feuerwehr, die insgesamt 14 Atemschutztrupps im Einsatz hatten, noch eine kleine Katze aus dem verqualmten Haus befreien. Insgesamt waren ca. 65 Feuerwehrleute vor Ort.


Die Bilder und das Video wurden von www.feuerwehrwelt.de bereitgestellt.