Heikendorf on ice: Eisvergnügen


Die eisigen Wintertemperaturen machten es möglich: die Ortswehr Altheikendorf veranstaltete auf dem Heikendorfer Dammteich am Teichtor Ecke Schrevenborner Weg (Bushaltestelle Kitzeberg) ein Eisvergnügen für Jung und Alt.
Am Sonnabend, den 30. Januar, konnte von 12 bis 22 Uhr zu Musik auf dem Eis Schlittschuh gefahren und getanzt werden, abends wurde der Teich mit Flutlicht ausgeleuchtet. Sonntag, den 31. Januar, bestand dann von 12 bis 18 Uhr erneut die Möglichkeit das Eis bei Musik zu nutzen.
Zum Aufwärmen zwischendurch verkaufte die Feuerwehr Kaffee, Punsch und Kinderpunsch, für den kleinen Hunger wurde Erbsensuppe und Bockwurst bereit gehalten. Die Veranstaltung fand großen Zuspruch und es gab viel Lob von den vielen Besuchern für diese spontane Idee. Wenn das Wetter es zulässt, steht eine Neuauflage der Veranstaltung nichts im Wege.





Artikel aus den Kieler Nachrichten vom 31.01.10:

Eisvergnügen in Heikendorf

Heikendorf – Dauerfrost und eine pfiffige Feuerwehr machten es möglich: Eisvergnügen in Heikendorf. Diese für hiesige Breiten seltene Gaudi bieten die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Alt-Heikendorf am Wochenende. Noch am Sonntag von 12 bis 18 Uhr ist die Eisfläche geöffnet für Alt und Jung, bei Erbsensuppe und Punsch können sich die Besucher aufwärmen und dem Trubel auf der Teichfläche zuschauen.

„Eigentlich wollten wir zum Alstereisvergnügen, aber hier ist es intimer als in Hamburg“, findet Barbara Bernt und freut sich über die „schöneAlternative“ direkt vor der Haustür. Sie ist seit 30 Jahren in Heikendorf zuHause und freut sich über die Initiative der Feuerwehr. „Die Teichfläche ist groß genug, dass auch ältere Semester hier laufen können“, findet sie und schwingt sich am Seil den kleinen Hang hinauf, wo Punsch und Erbsensuppe warten.

Auch ihr Partner Heiner Barfuß genießt die Stimmung, obwohl er ganz ohne Schlittschuhe unterwegs ist. So geht es auch Ralf Hermann aus Mönkeberg, der mit Freunden den schönen Wintertag nutzt. „Ich habe mal die Versorgung übernommen“, lacht er und reicht Franz Kronfeld einen Becher heißen Punsch den Hang hinab.

Denn die dicht bevölkerte Eisfläche liegt in einem kleinen Tal und ist nur nach Überwinden eines Hanges zu erreichen. Die Veranstalter im blauen Rock haben zwei Halteseile an den Zuwegungen befestigt – ein Unterfangen, das sich die 70-jährige Anke Dierck allerdings erspart. Dennoch hat sie ihr Eisvergnügen. „Wenn schon mal so etwas los ist, muss man auch hingehen“, findet sie und beißt mit Appetit in die
Bockwurst. Denn von der kleinen Anhöhe hat sei den besten Blick über’s Geschehen.

Ebenso wie Roswitha und Bodo Dischereit, die ein wenig Sorge haben, dass der Teich zu gefährlich sein könnte. „Man könnte doch auch eine Wiese überfluten, lange genug Frost hatten wir ja“, finden sie. Doch letztlich freuen auch sie sich über die gute Stimmung und die Idee ihrer Feuerwehr.

Dort ist man zufrieden mit dem Ergebnis. „Wir hatten vor zwei Wochen die Idee, die Genehmigung vom Gut Schrevenborn war kein Problem.“ Erste Bohrungen Anfang der Woche hätten eine Eisdicke von zwölf bis 13 Zentimetern ergeben. Dann hatte man noch einmal Wasser aufgefüllt und so eine 18 Zentimeter Eisschicht erzielt, erzählt Karsten Wallath vom Veranstaltungsteam.

Ein wenig Probleme bereiteten am Sonnabendmorgen dann die Schneemassen, doch schließlich war die Eisfläche flott und die restliche Logistik sowie die Versorgung mit 100 Litern
Erbsensuppe, jeder Menge Bockwurst und reichlich Heißgetränken kein Problem.

Quelle: Kieler Nachrichten Online
























Fotos: (wal)
(jb)