Insgesamt kann von einer eher ruhigen Silvesternacht mit ca. 200 Feuerwehreinsätzen gesprochen werden. Davon überwiegend Kleinbrände. Das Einsatzgeschehen war sogar etwas geringer als in den Vorjahren stellte der Pressesprecher des Landesfeuerwehrverbandes, Peter Schütt, fest.

Dieses war u.a. auch witterungsbedingt gegeben. Bemerkenswert ist, dass der zunehmende Einsatz von "Feuerwerksbatterien" gegenüber den Vorjahren dazu geführt hat, dass es deutlich weniger schwere Verletzungen gegeben hat. Üblicherweise kam es zu einer vermehrten Anzahl von Containerbränden und Hecken, die durch Feuerwerkskörper entzündet wurden.

Im Bereich der Leistelle West wurden insgesamt drei Großbrände gemeldet. Davon 2 Dachstuhlbrände (Uetersen, Kreis Pinneberg und Helse, Kreis Dithmarschen) sowie der Brand eines Anbaus in Tornesch, Kreis Pinneberg. In Neustadt (Holstein) mussten die Einsatzkräfte in der dortigen Fachklinik ein größeres Feuer löschen. Im Bereich der Leistelle Süd (Stormarn / Hzgt. Lauenburg) waren ebenfalls drei Dachstuhlbrände durch die Feuerwehren zu bekämpfen. In Flensburg stürzte eine Person ins Hafenbecken und wurde durch die Berufsfeuerwehr in kürzester Zeit gerettet.

Im Bereich der Rettungsdienste hielt sich das Einsatzgeschehen mit insgesamt ca. 800 Einsätzen in Schleswig-Holstein im Rahmen einer "eher normalen" Sivesternacht.

Quelle: Pressemitteilung
(jb)