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 Freiwillige Feuerwehr Heikendorf



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Ausgetrocknete Adventsgestecke und Tannenbäume mit "echten" Kerzen sind in der Weihnachtszeit häufig Verursacher von Wohnungsbränden. Im schlimmsten Fall sind neben den hohen Sachschäden auch Verletzte und Tote die Folgen. Vom ersten Entzünden der Tannennadeln bis zum lichterlohen Brennen des Gesteckes oder des Baumes vergehen nur wenige Sekunden. Ein trockenes Gesteck oder eine trockene Tanne verbrennt so schlagartig, dass Löschversuche oft vergeblich bleiben.
 

Die Einsatzlage für die Feuerwehren im Lande stabilisiert sich. Vereinzelt waren am Vormittag noch kleinere Einsätze abzuwickeln. Unterm Strich kann aus Sicht der Feuerwehren eine positive Bilanz gezogen werden. Und obwohl "Xaver" in seiner Intensität und Dauer größer war als "Christian",  kam es weder zu schweren Personenschäden, noch zu spektakulären und schadensintensiven Einsätzen.

Auch in Heikendorf konnte die Einsatzleitung im "Haus der Sicherheit" vier unwetterbedinge Einsätze zählen. Schnell wurde erkannt, dass die Bildung eines Kristenstabes nicht mehr notwendig sei und die Bereitschaft der Heikendorfer Wehren wurde bis auf einen Telefondienst heruntergefahren. Bei allen nachfolgende Einsätzen wurde wieder wie gewohnt per Funkmeldeempfänger alarmiert.
 

Zwei Gründe sprechen aus Sicht des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein dafür:

1. Viele standgefährdete, kranke oder morsche Bäume und Äste wurden bereits von "Christian" vor sechs Wochen zu Fall gebracht.

2. Die relative lange Vorwarnzeit hat sich ausgezahlt. Die Tipps zum Verhalten bei Orkan wurden von den Medien breitflächig  veröffentlicht und kamen bei den Nutzern an. Und auch der Appell, die Notrufleitungen nur bei wirklichen Notfällen zu nutzen, wurde weitgehend erhört.

 "Die Einsatzlage der vergangen Stunden hat mal wieder unter Beweis gestellt, dass die Freiwilligen Feuerwehren das Rückgrat der zivilen Gefahrenabwehr bilden", sagt Landesbrandmeister Detlef Radtke. Umso wichtiger seien alle Bemühungen der Kommunen als Träger, der Politik und auch der Verbände mit vielen Kampagnen, Aktionen und Aufklärungsarbeit auf das Ehrenamt Feuerwehr hinzuweisen, umso den Auswirkungen der demografischen Entwicklung begegnen zu können, so der Vorsitzende. Ein großes Dankeschön richtet der Dachverband der rund 1400 Freiwilligen Feuer-wehren im Lande an alle Arbeitgeber, die ihre Feuerwehrmitglieder problemlos für diese Einsätze abgestellt haben. Radtke: "Ohne das Zutun der Arbeitgeber funktioniert dieses engmaschige Netz der schnellen Hilfe nicht."

Quelle: Pressemitteilung
(jb)

 

 

Sturmtief Xaver hat das Land im Griff und hat in der Nacht nochmal zugelegt. Die morgendliche Abfrage aller Rettungsleitstellen in Schleswig-Holstein ergab rund 2000 Einsätze für die Feuerwehren. Der Schwerpunkt der Feuerwehreinsätze ist nach wie vor an der Westküste festzustellen. Aus den bisher vorliegenden Meldungen sind vier leicht verletzte Personen festzustellen.

Bei nahezu allen Einsätzen galt es abgebrochene oder entwurzelte Bäume aus Verkehrswegen und aus Gefahrenlagen zu beseitigen. In Elmshorn rammte eine Regionalbahn einen umgestürzten Baum. Der Zugführer wurde leicht verletzt, als er seinen Zug verließ. Es kommt zu Behinderungen im Bahnverkehr.

In Großhansdorf entgleiste eine S-Bahn und prallte gegen einen Brückenpfeiler. Sechs Menschen wurden von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Zug befreit. Eine Person wurde leicht verletzt.

Zwei leicht Verletzte gab es bei einem Verkehrsunfall auf der Fehmarnsundbrücke. Obwohl die Brücke bereits seit gestern komplett für Zug- und Fahrzeugverkehr gesperrt ist, befuhr ein LKW die Brücke. Es kam wie es kommen musste: Der Laster kippte um und blockiert nun auch die Bahnleise. Die beiden Insassen wurden leicht verletzt. Den Rettungskräften wurde irrtümlicherweise ein umgestürzter Reisebus gemeldet, so dass zunächst die Alarmierung eines Großaufgebotes anlief - dann aber schnell wieder zurückgefahren werden konnte.

Die meisten sturmbedingten Einsätze werden aus den Kreisen Pinneberg, Dithmarschen und Steinburg gemeldet (insgesamt 738). In Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und Flensburg waren die Feuerwehren rund 300mal gefordert. Einsatzschwerpunkte gab es auch in Rendsburg-Eckernförde (230). Hier brannte bereits gestern Abend durch Blitzschlag in Thaden ein Reetdachhaus komplett nieder.

Insgesamt verlief die Sturmnacht für die Feuerwehren weniger dramatisch als bei Sturmtief Christian vor sechs Wochen. Das lag sicher zum einen daran, dass viele morsche Bäume und Zweige bereits weg sind und andererseits auch an den recht-zeitig ausgesprochenen Warnungen und Vorsorgetipps an die Bevölkerung.

Die nächste Leitstellenabfrage werden wir am Freitagnachmittag durchführen und dann wieder berichten.


Quelle: Pressemitteilung
(jb)

 

 

Sturmtief Xaver hat das Land erreicht. Eine erste Abfrage aller Rettungsleitstellen in Schleswig-Holstein zwischen 17 und 17:30 Uhr hat allerdings noch keine dramatischen Entwicklungen der Einsätze aufgezeigt. Der Schwerpunkt der Feuerwehreinsätze ist an der Westküste festzustellen.

So meldet die Kooperative Rettungsleitstelle in Harrislee bislang 45 sturmbedingte Einsätze für die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg und die Stadt Flensburg. Bei den Szenarien handelt es sich i.d.R. um  umgeknickte Bäume; Straßensperrungen (kurzfristig); div. Verkehrsunfälle, einige beschädigte Dächer/Fassaden. Schwerpunkte waren Westerland/Sylt, der Bereich Nordstrand und die Stadt Flensburg und näheres Umland.

Einsatzschwerpunkt war die Zeit zwischen 13:00 und 16:00 Uhr. Nach Ansicht der Polizei handelt es sich bei den bisher gemeldeten Schäden und umgeknickten Bäumen hauptsächlich um "Altschäden" aus dem Sturm "Christian". Neue gravierende Schäden sind offensichtlich nicht entstanden.

Die Leitstelle West in Elmshorn meldet für die Kreise Pinneberg 15 Einsätze, Dithmarschen 39 und Steinburg 20. Herausragende Ereignisse gab es auch dort nicht.

Die Leitstelle Mitte in Kiel meldet vier Einsätze im Kieler Stadtgebiet und 18 für den Kreis Rendsburg-Eckernförde. Dort war der Blitzeinschlag in einem Reetdachhaus in Thaden bei Hanerau-Hademarschen herausragend. Vier Freiwillige Feuerwehren sind dort im Einsatz.

Vergleichsweise ruhig geht es in Lübeck (3 Einsätze), Kreis Segeberg (7), Ostholstein (7), Herzogtum Lauenburg (7) und Stormarn (10) zu. Bei allen Einsätzen geht es in erster Linie um abgeknickte Bäume oder Äste und vereinzelt um losgerissene Zäune, Unterstände und einmal um verlorene LKW-Ladung. Keine Einsätze gab es bislang in Neumünster und dem Kreis Plön.

Bei keinem der gemeldeten Einsätze wurden bislang Personen verletzt.


Quelle: Pressemitteilung
(jb)

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