Freiwillige Feuerwehr Heikendorf

News

zylinder n g
Aus aktuellem Anlass empfehlen wir den Einbau von Schließzylindern mit der sogenannten Not- und Gefahrenfunktion.
Eine so ausgestattete Tür kann auch trotz eines von innen steckendem Schlüssel von der Außenseite aufgesperrt werden.

Sollte jetzt ein Notfall eintreten, können Angehörige oder Nachbarn sofort zur Hilfe eilen und mit einem weiteren Schlüssel die verschlossene Wohnungstür öffnen. Wertvolle Minuten können hier eingespart werden. In der Regel benötigt der Rettungsdienst ca. acht Minuten bis zum Einsatzort. Wenn dort erst festgestellt werden kann, dass die Tür fest verschlossen ist, muss die Freiwillige Feuerwehr nachalarmiert werden. Hier kann es je nach Tageszeit weitere acht bis 15 Minuten dauern bis die Feuerwehr am Einsatzort ist. Im schlimmsten Fall muss der Patient ca. 23 Minuten auf seine Rettung warten. Bei der langen Zeit kann es je nach Art der Verletzung oder Erkrankung zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.

Wenn Sie unserer Empfehlung folgen möchten, ist zu beachten, dass ihre Tür inklusive Beschlag breit genug sein sollte. Ein Schließzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion ist mindestens 60 mm lang. Der Zylinder darf aber nicht zu weit überstehen. Sichere Schließzylinder erhalten Sie im Fachhandel.



Foto: Symbolbild

(jb)

hartmut2020

 


Nun ist es soweit. Das Jahr 2020 ist vorbei und 2021 hat begonnen. In diesem Sinne: "Frohes Neues Jahr"

Am 31.12. fand neben dem letzten Einsatz für 2020 (Technische Hilfeleistung, Tür verschlossen) im Ortsteil Neuheikendorf noch für ein Mitglied eine letzte Fahrt auf dem LF 10 statt.

Unser langjähriges Mitglied Hartmut hat die Altersgrenze erreicht und wurde in die Ehrenabteilung aufgenommen. Da wir zurzeit diese Überstellung nicht wie gewohnt in einer offiziellen Versammlung durchführen dürfen, haben sich Ortswehrführer Karsten Wallath (li.) und sein Stellvertreter Stephan Utecht überlegt, dass Hartmut (re.) als letzte aktive Amtshandlung eine Abschiedsrunde mit dem neuesten Fahrzeug im Fuhrpark dreht.

Wir bedanken uns bei Hartmut für seine langjährige aktive Zeit als Mitglied der Ortswehr Altheikendorf und wünschen ihm alles Gute in der Ehrenabteilung.

 

 

 

(jb)

 

Abbrennverbot Heikendorf
In wenigen Tagen ist das Jahr 2020 zu Ende. Aufgrund des Verkaufsverbotes wird es wohl etwas ruhiger bei uns zugehen, aber in der Gemeinde Heikendorf gilt für bestimmte Bereiche ein Abbrennverbot. Die genaue Anordnung über das Abbrennverbot von pyrotechnischen Gegenständen können Sie dem Heikendorfer Anzeiger - Ausgabe 12/2020 Seite 7 entnehmen. Hier ist der Link dazu:
https://online.pubhtml5.com/hxtw/ajgf/#p=7

Zur besseren Übersicht haben wir die Bereiche auf einer Karte farblich markiert.
Der rote Markierung hat einen Umkreis von 50 Metern und der orange Kreis markiert einen Bereich von 200 Metern um die Gefahrenstelle.
Insbesondere sind die Ortsteile Kitzeberg, Schrevenborn und Neuheikendorf, sowie das Gewerbegebiet und der Hafenbereich von dem Abbrennverbot betroffen.

Da es immer wieder zu Unfällen kommt, bitten wir um größte Vorsicht beim Abfeuern von Raketen und weiteren Leuchteffekten.
Im Notfall sind wir für Sie unter der Rufnummer 112 erreichbar.

Die Freiwillige Feuerwehr Heikendorf wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

PS: Die Grafiken wurden mit der bei uns verwendeten Führungsunterstützungssoftware CommandX erstellt.

(jb)

Martinshorn
von Daniel Renz, Murr, Evangelische Kirche
 
Wir haben eine Feuerwache im Ort, inzwischen auch eine Rettungswache, in der Stadt nebenan gibt es den nächsten Polizeiposten. Deshalb höre ich fast jeden Tag irgendwo ein Martinshorn. Manchmal klingt das „Tatü-tata“ leise aus der Ferne, manchmal ganz laut direkt gegenüber auf der Hauptstraße – oder es kommt zusammen mit dem Blaulicht auch mal direkt vom Wagen hinter mir.
 
Klar, so ein Einsatzsignal kann stören. Niemand schreckt gerne nachts aus dem Schlaf auf. Und auch auf der Straße ist es gar nicht so ohne, wenn man plötzlich Platz machen muss oder anhalten. Ich kann schon verstehen, dass da manche angespannt sind, oder gar genervt.
 
Für mich ist das Martinshorn aber noch viel mehr als ein notwendiges Warnsignal im Verkehr. Es zeigt mir: Da sind jetzt Menschen im Einsatz. Manche haben bis eben noch mit ihren Kindern gespielt oder gearbeitet, haben alles stehen und liegen gelassen und sind losgerannt. Oft mitten in der Nacht oder in ganz unpassenden Momenten. Sie haben den Auftrag, zu helfen – und dem ordnen sie alles andere unter. Davor habe ich großen Respekt.
 
Und gleichzeitig merke ich durch das Martinshorn: Jetzt gerade brauchen Menschen dringend Hilfe. Weil sie einen schweren Unfall hatten oder in großer Gefahr sind.
 
All diese Menschen kommen mir mit dem Martinshorn in den Sinn. Und ich versuche dann, konkret an sie zu denken. Genauso an die Angehörigen und Freunde, die in dem Moment mit betroffen sind. Auch ein kurzes Gebet spreche ich, wenn es geht. Weil ich glaube, dass Gott mit in diese Einsätze geht und den Beteiligten Kraft geben kann.
 
Wer da jetzt genau im Einsatz ist, weiß ich in der Regel nicht. Und die meisten kenne ich ja auch nicht persönlich. Aber ich fühle mich dann trotzdem verbunden mit ihnen. Und das ist mir wichtig. Weil wir ja nicht allein leben auf der Welt, sondern aufeinander angewiesen sind. Mal weniger und dann wieder mehr.
 
Auch die Feiertage über demnächst höre ich garantiert mal das Martinshorn. Dringende Einsätze gibt es auch an Weihnachten. Vielen Dank schon jetzt allen, die dann in Bereitschaft sind und im Notfall losfahren. Und ich bin sicher: Es gibt viele, die dankbar dafür sind und mit daran denken. Wir sind verbunden miteinander. Durch Gott. Und auch mit Gott.
 
 
Textquelle: Anstöße SWR1 BW / Morgengedanken SWR4 BW vom 23.12.2020, Autor: Daniel Renz, Murr, Evangelische Kirche
 
(jb)
 

sporthalle2010


Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit. Denken Sie an die Brandschutztipps "Sicherer Umgang mit Adventskränzen und Weihnachtsbäumen", damit Weihnachten so bleibt, wie es sein soll. Während der Feiertage sind wir für Sie rund um die Uhr über die Rufnummer 112 erreichbar.

Das Bild wurde im Jahr 2010 aufgenommen und zeigt Fahrzeuge unserer Ortswehren, die zur Sporthalle alarmiert wurden. Dort drückte die hohe Schneelast auf das Flachdach.

 

 

(jb)

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