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Am gestrigen Sonnabend öffneten die Freiwillige Feuerwehr Altheikendorf sowie die Polizeistation Heikendorf das Heikendorfer "Haus der Sicherheit" für die interessierten Bürgerinnen und Bürger, das im vergangenen Jahr als Folge des Fahrzeugzuwachses der Feuerwehr sowie der Vergrößerung der Heikendorfer Polizeistation mit einem großzügigen Anbau versehen wurde. Geschätzte 500 Besucher nahmen das Angebot bei bestem Sommerwetter wahr.

Im Erdgeschoss waren die sechs Fahrzeughallen nebst Alarmumkleide, Werkstätten, Funk- und Führungszentrale sowie Lagerräume zu besichtigen. Im Obergeschoss konnte der neue Bürotrakt nebst großem Schulungsraum mit angeschlossener Teeküche sowie den neuen Räumen der Jugendfeuerwehr Heikendorf in Augenschein genommen werden.

Ein buntes Rahmenprogramm rundete die Veranstaltung ab:

Die Feuerwehrfahrzeuge waren zur Besichtigung freigegeben, die Gerätschaften konnten in die Hand genommen werden und kleine Vorführungen zur Technischen Hilfe zeigten, wie man mit den Geräten umgeht. An einer Übungspuppe konnten die Besucher die Wiederbelebung unter Zuhilfenahme eines AED (Automatischer Externer Defibrillator) üben. Die Atemschutzgeräteträger luden dazu ein, einen mit Disconebel verrauchten Raum zu betreten und die Erfahrungen der Feuerwehrleute nachzuempfinden. Mit Übungsfeuerlöschern konnten die Gäste auch selber aktiv werden und ein mit einem speziellen Gasmodul durch die Feuerwehr gesteuertes Übungsfeuer löschen. Um auf die Gefahren in der Küche hinzuweisen demonstrierten die Kameradinnen und Kameraden die Fettbrand-Explosion, zu der es kommt wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird. Am Info-Stand konnte man sich zu Brandgefahren im Haushalt informieren und kam mit den Feuerwehrleuten ins Gespräch.

Gespräche wurden natürlich nicht ohne Hintergedanken geführt: Wie auch viele andere Feuerwehren benötigt die Altheikendorfer Wehr zusätzliche Einsatzkräfte, da gerade werktags tagsüber nur wenige Kameradinnen und Kameraden berufsbedingt im Ort sind. Deshalb stand die Veranstaltung auch unter dem Motto "Wir brauchen Dich!". Aufgrund des demografischen Wandels werden außerdem die Mitgliederzahlen in etwa 10 Jahren rapide schrumpfen, da die sog. geburtenstarken Jahrgänge dann allmählich ins Rentenalter kommen. Hier stehen alle Feuerwehren vor einer großen Herausforderung, das personell aufzufangen.

Für die kleineren Gäste stand auf dem Parkplatz eine Hüpfburg bereit, die rege genutzt wurde. Neben der von Feuerwehrveranstaltungen bekannten Kübelspritze, einem Dosenwerfspiel und einem Heißen Draht konnte die Kinder ihre Geschicklichkeit an einer sogenannten T-Wall testen. Ein wenig ruhiger ging es beim Puppentheater zu: Professionell spielten die Kameradinnen des Puppentheaters der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Probstei witzige Theaterstücke mit erzieherischem Inhalt und zogen die Kinder in ihren Bann.

Bei so viel Action durfte die Verpflegung nicht fehlen: Bei Kaffee und Kuchen war im Schulungsraum ein gemütlicher Klönschnack möglich. Am Grillstand gab es neben der traditionellen Grillwurst auch schmackhafte Cheeseburger oder ein kühles Getränk.

 

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(jb)