Freiwillige Feuerwehr Heikendorf

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Der Jahreswechsel bescherte den Feuerwehren inSchleswig-Holstein zwar auch dieses Mal wieder reichlich Arbeit - dennoch kann von einer eher entspannten Lage gesprochen werden. Nach der Auswertung der ersten Leitstellenberichte, kam es bislang nicht zu sehr schwerwiegenden Einsätzen - vor allem nicht mit Schwerverletzten. Bei der überwiegenden Anzahl der durch Silvesterfeuerwerk verursachten Brände blieb es bei geringem Sachschaden. Dennoch gab es Arbeit genug für die knapp 1400 Freiwilligen Feuerwehren und vier Berufsfeuerwehren im Land.
 

Kontaktbild
Liebe Kameradinnen und Kameraden, liebe Familienangehörige,

„Einer für Alle und Alle für Einen“ auf der Grundlage dieses alten Feuerwehrgrundsatzes hat die Gemeindefeuerwehr Heikendorf in diesem Jahr wieder einmal viele Einsätze in der Gemeinde bewältigt.

Für mich sind diese Menschen, die sich Tag für Tag in ihrer Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen, ganz besondere Menschen und Helden des Alltags. Besonders in der heutigen Gesellschaft, in der es immer schwieriger wird, Freiwillige für ehrenamtliche Aufgaben zu finden, ist dieses Engagement und die Bereitschaft, sehr hoch zu bewerten und muss auch entsprechende Unterstützung, Respekt, Dank und Würdigung finden.

Ich möchte die Weihnachtszeit und den bevorstehenden Jahreswechsel zum Anlass nehmen, um Euch liebe Kameradinnen und Kameraden, herzlich für Eure ehrenamtliche und aufopferungsvolle, teilweise mit persönlichem Risiko verbundene Arbeit in der Feuerwehr zu danken.

Ich wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und im neuen Jahr Gesundheit, Glück und Erfolg.

Jens Willrodt
Gemeindewehrführer


       

Ausgetrocknete Adventsgestecke und Tannenbäume mit "echten" Kerzen sind in der Weihnachtszeit häufig Verursacher von Wohnungsbränden. Im schlimmsten Fall sind neben den hohen Sachschäden auch Verletzte und Tote die Folgen. Vom ersten Entzünden der Tannennadeln bis zum lichterlohen Brennen des Gesteckes oder des Baumes vergehen nur wenige Sekunden. Ein trockenes Gesteck oder eine trockene Tanne verbrennt so schlagartig, dass Löschversuche oft vergeblich bleiben.

Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen.

Auch nicht „nur mal kurzfristig" in das benachbarte Zimmer gehen. Achtung: Vor dem Verlassen des Raumes immer Kerzen löschen. Besondere Vorsicht gilt, wenn Kinder oder Haustiere dabei sind. Sie könnten durch Unachtsamkeit einen Brand auslösen oder sich schwer verbrennen.

Niedergebrannte Kerzen rechtzeitig auswechseln.

Kerzen rechtzeitig wechseln, damit sie nicht die leicht entflammbaren Materialien wie Tannennadeln oder Schleifen in Brand setzen können. Sehr empfehlenswert sind Sicherheitskerzen, denn die gehen zum Ende hin von selbst aus.

Ausreichenden Abstand zu leicht brennbaren Materialien einhalten.

Kerzen dürfen beispielsweise Gardinen, Dekorationen, Polstermöbeln usw. nicht zu nahe kommen und müssen stabil in den Haltern stehen. Die Unterlage eines Adventsgesteckes sollte nichtbrennbar und ein Tannenbaumfuß standsicher sein. Ein mit Wasser gefüllter Tannenbaumfuß bringt zusätzliches Gewicht und verzögert die Austrocknung.

Starken Luftzug im Raum vermeiden.

Durch Kerzen, die Zugluft ausgesetzt sind, können leicht entflammbare Materialien schnell Feuer fangen.

Kerzen nicht auspusten, sondern einen Kerzenlöscher verwenden.

Glühende Dochtteilchen können auch noch nach Stunden einen Adventskranz oder Tannenbaum in Flammen aufgehen lassen.

Elektrische Lichter sind wesentlich sicherer als "echte" Kerzen.

Beim Kauf sollte immer ein Produkt mit Sicherheits-Prüfzeichen (VDE, GS) gewählt werden.

Löschmittel für den Fall der Fälle vorhalten.

In der Weihnachtszeit sollte man auf einen Entstehungsbrand vorbereitet sein. Sofern kein Feuerlöscher vorhanden ist, kann ein großer Wassereimer oder eine Baumwolldecke in der Nähe der Kerzen vorgehalten werden. Den Brand aber nur dann bekämpfen, wenn es noch gefahrlos möglich ist.

Im Brandfall immer sofort die Feuerwehr über den Telefonnotruf 112 benachrichtigen.

Sofern noch möglich, Fenster und Türen schließen um die Sauerstoffzufuhr zu stoppen. Türen aber nicht abschließen. Schlüssel für die Feuerwehr bereit halten. In jedem Fall sofort das Gebäude verlassen. Warnen Sie auch Ihre die Nachbarn!

Rauchmelder-Ausstattung der Wohnung überprüfen.

In der Wohnung angebrachte Rauchmelder bieten nicht nur in der Weihnachtszeit einen guten Schutz für die Bewohner vor giftigem Brandrauch. Durch Rauchmelder wird ein Brand frühzeitig gemeldet und eine rechtzeitige Flucht ermöglicht.

Quelle: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
(jb)

Am 20. Dezember veranstaltet die Ortswehr Altheikendorf einen  "lebendigen Adventskalender" im Haus der Sicherheit. Ab 18 Uhr laden wir in Zusammenarbeit mit der ev. Kirche zur einer Andacht ein, zu Geschichten und Liedern, um der Botschaft des Advents auf die Spur zu kommen, eine Weile aus dem Trubel der Advents- und Vorweihnachtszeit herauszutreten, inne zu halten im sich unermüdlich drehenden Weihnachtskarussel.
 
Im Anschluss an die Andacht laden wir alle teilnehmenden Gäste zu warmen Getränken und Bratwurst ein.
 
Quelle: Ev. Kirche Heikendorf
(jb)

 

Stellen Sie sich vor, Sie brauchen dringend Hilfe, wählen die Notrufnummer 112,  ..... und niemand kommt.

Unmöglich werden Sie jetzt denken? Bei unseren gut strukturierten Feuerwehr-, Polizei- und Rettungsdiensteinheiten ist dieser Gedanke eigentlich auch gerechtfertigt.

Aber was, wenn diese Einheiten zu spät kommen?

So welche Situationen passieren täglich in Deutschland. Auch in Heikendorf kommt es öfters vor, dass der Rettungsdienst wertvolle Minuten mit dem Suchen der Einsatzstelle verbringt.

 

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